Start Wissen Erfolg Durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Erfolg | Der Unterschied | Erfolgstipps vom Coach

Durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Erfolg | Der Unterschied | Erfolgstipps vom Coach

Was macht überdurchschnittlichen Erfolg aus?

Christopher Funk, der Headhunter und ich als Verkaufstrainer, haben zusammen eine Podcast-Folge aufgenommen. Und es geht darum, wie du als Quereinsteiger in den Vertrieb reinkommst. Eine, wie ich finde, extrem gelungene Podcast-Folge.

Und jetzt gibt es einen Kommentar von Christian. Christian sagt:

“Ein oder gar zwei Wochen für nichts arbeiten. Wer ist denn so bescheuert? Dachte, die Leibeigenschaft wäre abgeschafft. Wer für nichts arbeitet, ist sich auch nichts wert.” 

Unser Vorschlag in dem Podcast war natürlich, wenn du unbedingt irgendwo reinwillst und du bringst die Qualifikationen und Grundvoraussetzungen nicht mit, dann probiere es doch einmal damit, dass du dem Arbeitgeber anbietest, ein oder zwei Wochen gratis für ihn zu arbeiten.

Und Christian sagt: “Auf keinen Fall. Wer ist denn so bescheuert?” Christian, vielleicht denkst du einmal daran. Wenn du springen willst, dann gehst du erst in die Hocke. Du gehst in die Hocke um dann richtig Anlauf zu nehmen und zu springen.

Und so ist das in vielen Bereichen des Lebens. Du musst im Grunde genommen erst einmal investieren. Du musst in Vorleistung gehen um dann mehr zu bekommen als der Durchschnitt. Und das gilt auch für den Job.

Klar, wenn du einen Durchschnittsjob hast, Nine-to-Five mit einem Durchschnittseinkommen. Alles gut. Wenn du damit glücklich bist, alles super.

Wenn du mehr willst und du willst das vielleicht im Vertrieb, dann ist es ein Prinzip, dass du in Vorleistung gehst. Du zeigst dem potentiellen neuen Arbeitgeber, dass du es wirklich willst. Und investierst auf deine Kosten, deine Zeit, deine Energie, nämlich ein, zwei Wochen da rein.

Und danach weiß der Arbeitgeber: “Ok. Der oder die ist es wert.” Und bietet dir möglicherweise einen Job an. Das solltest du natürlich vorher klären, was sind die Kriterien. Und nicht einfach deine Zeit verschwenden. Klar.

Aber bitte, Christian, wer für nichts arbeitet, ist sich auch nichts wert. Das mag sein, später. Aber um erst einmal reinzukommen, ist das eine Investition.

Deine Einstellung entscheidet über dein Maß an Erfolg

Ich weiß nicht, hast du den Film gesehen „Das Streben nach Glück“ mit Will Smith? Und er spielt dort einen Broker. Also erst einmal einen Verkäufer, der dann gescheitert ist. Und dann möchte er Broker werden. Und das ist eine wahre Geschichte. Das spielt in San Francisco.

Und den Mann, den er spielt, der hat auch sechs Monate lang eine Ausbildung gemacht. Hat dafür, ich glaube, 100 Dollar im Monat bekommen. Also eigentlich nichts. Um dann in den Jahren danach Millionen zu verdienen.

Christian, das ist die gleiche Situation.

Du musst immer erst einmal reininvestieren um mehr zu bekommen.

Wenn du von Anfang an davon ausgehst, dass du alles bekommst, wirst du nur die Krümel vom Kuchen kriegen.

Also, was unterscheidet die Erfolgreichen von den weniger Erfolgreichen?

Es ist das Mindset. Es ist die Einstellung. Und es ist, erstmal geben um dann zu bekommen.

In dem Sinne, ich wünsche dir fette Beute und viel Erfolg, wenn du in den Vertrieb willst.

Übrigens, das gilt nicht nur für den Vertrieb. Das gilt auch für viele andere Jobpositionen. Also, investiere und du bekommst etwas raus.

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